Geschichte

Ein Turm in Glurns

Unser Haus, der Flurinsturm, gehört zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden der Stadt Glurns. Die Grundmauern des Turmes wurden auf das frühe 13. Jahrhundert datiert und sind Zeugen einer sehr turbulenten Geschichte. Seinen Namen haben sowohl der Turm, als auch das Restaurant, einem Richter aus dem 14. Jahrhundert zu verdanken: Flurin von Turm. Jener übergab den Turm im Jahre 1382 an Ulrich IV. von Matsch, welcher das Gebäude unter dem Lehen von Herzog Leopold III. in Besitz nehmen konnte.

Nach der Zerstörung großer Teile des oberen Vinschgaus durch die sogenannte Calvenschlacht wurde der Gerichtssitz von Mals nach Glurns verlegt. Der Flurinsturm wurde daraufhin ausgebaut und mit seinen einzigartigen Gewölben und Bögen versehen. Schlussendlich wurde nach den verheerenden französischen Angriffen von 1799 ein neues Gerichtsgebäude in Glurns notwendig: jenes wurde am Stadtplatz errichtet und der Flurinsturm zum Gefängnis umfunktioniert. Die Räumlichkeiten dienten dabei bis 1931 als Kerker des Landesgerichts.

Geschichte

Das leerstehende Gebäude wurde von den Grafen Trapp in den 1950er Jahren an die Familie Prieth, welche durch die Seestauung in Graun zum Auswandern gezwungen wurde, verkauft und diente ab den 1960er Jahren als Wohnhaus und Werkstatt. Der Sohn Leonhard Prieth, welcher bis in das Jahr 2018 eine Tischlerei im Erdgeschoss des Turmes betrieb, verkaufte das Gebäude an die Familie Ortler, welche eine Komplettsanierung des heruntergekommenen Hauses initiierte. Fred Hermann Ortler und sein Sohn Thomas eröffneten und leiten seit September desselben Jahres den Gastbetrieb.

Geschichte

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